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Probleme mit der Erzählerin

Sie lebt in einer Gesellschaft in der näheren Zukunft, ist glücklich verheiratet, Mutter einer Tochter, zu der sie ein freundschaftliches Verhältnis hat. Alles bestens, sollte man meinen.

Ganz unabhängig vom Inhalt stoße ich mit meiner Protagonistin noch auf ganz andere Probleme. Wie viel kann sie wissen? Wie soll der Leser von ihren Erkenntnissen erfahren? Wird es zu dialoglastig, bekommt der Roman den Charakter eines Theaterstückes oder Drehbuches. Wird alles im Erzählstil geschildert, verstoße ich nicht nur handwerklich gegen das "Show-don't-tell-Prinzip" sondern gehe einen Pakt mit der guten alten Langeweile ein. 

Auf welche Art und Weise vermittel ich die Erlebniswelt der weiteren Figuren?

Ich, ich , ich ... Damit kann nicht jeder Satz losgehen. ICH werde das Problem dennoch lösen (müssen).